Parodontosebehandlung ohne Antibiotika mit PerioChip

Parodontose Behandlung: PerioChip

Parodontalerkrankungen, umgangssprachlich Parodontose genannt, sind einer Studio der WHO (Weltgesundheitsorganisation) zufolge sehr weit verbreitet. Unter den Erwachsenen leiden 52,7% unter mittelschweren und 20,5% unter schweren Formen der Parodontitis. Bei den Senioren sind 48,0% von einer mittelschweren und 39,8% von einer schweren Form der Entzündung betroffen. Die Tendenz ist weiterhin steigend. 

(Quelle: DGP - Deutsche Gesellschaft für Parodontologie)

 

 

 

PerioChip - die antibiotikafreie Therapie bei Parodontose (Parodontitis)

Ist eine nicht antibiotische Arznei zur Behandlung akuter bzw. chronischer Parodontitis.

PerioChip ist eine winzig kleine Membran, mit einem sehr effizienten Wirkstoff (Chlorhexidin). Dieses hauchdünne Plättchen wird mit einer Pinzette direkt lokal am Infektionsherd platziert. Hierzu ist keine chirurgische Maßnahme erforderlich. Die "Tasche", die sich durch die Parodontitis gebildet hat, bietet genug Platz für die Membran (4x5 Millimeter klein). Der PerioChip löst sich in 7-10 Tagen komplett auf. Bis zu diesem Zeitpunkt hat der Chip ein Wirkstoffdepot im erkrankten Gewebe angelegt und kann so nach und nach die Krankheitserreger vernichten. Zusammen mit einer professionellen Zahnreinigung liegen die Heilungschancen bei 73%.

Der Hauptbestandteil des Chips ist Chlorhexidin. Dieser Wirkstoff ist auch in Mundspülungen und Zahncremes (in sehr kleinen Konzentrationen) vorhanden. In PerioChip ist Chlorhexidin jedoch hochdosiert enthalten und wirkt daher auch besonders gründlich und lange (3 Monate) gegen pathogene Keime der Parodontitis. Trotz der hohen Wirkstoffkonzentration sind praktisch keine Nebenwirkungen gegen Chlorhexidin bekannt.

Warum eine Therapie mit PerioChip ?

  • Weil der PerioChip genau dort wirkt, wo die Parodontose entsteht.
  • Wenn Sie ein Feuer im Dachgeschoss löschen möchten, werden Sie nicht im Keller mit den Löschmaßnahmen beginnen.

So einfach lässt sich beschreiben, warum der PerioChip die besonders geeignete Therapie darstellt. Spülungen und Lösungen gelangen häufig nicht an den Bakterienherd, um zu wirken, denn dieser ist vom Zahnfleisch umgeben. Antibiotika gelangen durch den Blutkreislauf an den Herd - aber einen entscheidenden Nachteil der antibiotischen Therapie stellt nach mehrmaliger Einnahme eine mögliche Resistenz dar.

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Mit Licht werden Entzündungen und Erreger wie Bakterien, Viren und Pilze bekämpft - ohne Nebenwirkung!

 

Die effektive und unblutige Parodontose-Behandlung

Unter Parodontitis, umgangssprachlich Parodontose genannt, versteht man eine durch Bakterien hervorgerufene entzündliche Veränderung des Zahnhaltepparates. Besonders betroffen ist der Kieferknochen. Eine Parodontose entwickelt sich immer aus einer Zahnfleischentzündung. Mehr als 60 % aller Erwachsenen in den Industrieländern leiden unter Parodontitis. Um die Erkrankung in den Griff zu bekommen, müssen die gefährlichen Bakterien und Ablagerungen aus den Zahnfleischtaschen entfernt werden.

Die VECTOR® Methode bedient sich feiner Instrumente, die schonend parallel zur Zahnoberfläche arbeiten. Dadurch wird das feine Gewebe bei der Behandlung nicht beeinträchtigt, das schont Zahn und Periodontium. Oft kann auf die Gabe von Lokalanästhetika verzichtet werden. Die Zahnwurzeln werden mit feinen Ultraschallinstrumenten sanft gereinigt und anschließend poliert. Die Beläge und Bakterien werden gelockert und aus der Zahnfleischtasche herausgespült. Zusammen mit einer medizinischen Flüssigkeit wird eine sehr intensive Reinigungswirkung entfaltet.

Zur weiteren antibakteriellen Therapie der Parodontose nach der Vectorbehandlung erweist sich die PerioChip Methode als vorteilhaft. Zur Unterstützung der Wundheilung und Geweberegeneration wird diese Vectorbehandlung mit Softlaser und einer homöopathischen Heilinjektion ergänzt. Da Parodontose keine isolierte Erkrankung, sondern ein Symptomenkomplex ist, der auch Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit hat, streben wir eine ganzheitliche Therapie an. D.h., um das bakterielle Gleichgewicht wiederherzustellen, ist begleitend eine Darmsanierung, eine Ausleitungs- und Entsäuerungstherapie sowie eine Ernährungsumstellung notwendig. Antibiotikagaben können somit vermieden werden.

Nach Untersuchungen an verschiedenen deutschen Universitäten ist die Vector-Methode der manuellen Therapie gleichwertig und zeigt z.T. bessere Ergebnisse, da die Gründlichkeit der Reinigung sowie die Reduktion des Keimbefalls höher ist.

Gerne beraten wir Sie zur Parodontose Therapie und dem PerioChip in unserer Praxis in Grafing.